Warum die Schweiz zu Bitcoin passt.
Die Schweiz und Bitcoin funktionieren nach demselben Prinzip: Macht ist verteilt, Änderungen brauchen eine breite Mehrheit, und niemand kann allein entscheiden. Deshalb sind die Voraussetzungen für das Bitcoin-Geschäft hier besser als fast überall sonst.
Keine Hauptstadt.
Die Schweiz
Die Bundesverfassung nennt keine Hauptstadt. Bern ist Bundesstadt und Sitz von Regierung und Parlament, aber kein Zentrum, das über den Kantonen steht.
Bitcoin
Bitcoin hat keinen Sitz, keinen zentralen Server und keine Firma dahinter. Das Netzwerk läuft auf Tausenden unabhängigen Rechnern weltweit, jeder mit einer vollständigen Kopie aller Transaktionen.
Kein Chef.
Die Schweiz
Der Bundesrat besteht aus sieben gleichberechtigten Mitgliedern und entscheidet als Kollegium. Das Präsidium wechselt jedes Jahr und bringt keine zusätzliche Macht.
Bitcoin
Bei Bitcoin gibt es nicht einmal ein Gremium. Entwicklerinnen und Entwickler schlagen Änderungen vor, anordnen kann sie niemand. Wer einen Knoten betreibt, entscheidet selbst, welche Software läuft.
Änderungen brauchen Mehrheiten.
Die Schweiz
Eine Volksinitiative braucht 100'000 Unterschriften in 18 Monaten. Danach müssen Volk und Stände zustimmen. Das dauert, macht das System aber berechenbar.
Bitcoin
Ein Upgrade setzt sich nur durch, wenn Nutzer, Knoten und Miner mitziehen. Taproot wurde 2021 erst aktiviert, nachdem 90 Prozent der Miner ihre Unterstützung signalisiert hatten. Langsam, und gerade deshalb verlässlich.
Jeder prüft selbst.
Die Schweiz
Der Bund hat nur die Aufgaben, die ihm die Verfassung zuweist. Alles andere bleibt bei den 26 Kantonen, mit eigener Verfassung, eigenen Steuern und eigenen Gerichten.
Bitcoin
Jeder Knoten prüft jede Transaktion und jeden Block selbst gegen die Regeln. Ein Block, der sie verletzt, wird abgelehnt, egal wer ihn erzeugt hat.
Was es in der Schweiz schon gibt.
- 2016Die Stadt Zug nimmt Bitcoin für Gebühren der Einwohnerkontrolle an.
- 2019Die FINMA erteilt die ersten Banklizenzen für Institute, die auf digitale Vermögenswerte spezialisiert sind.
- 2021Das DLT-Gesetz tritt in Kraft. Im Kanton Zug lassen sich Steuern in Bitcoin bezahlen.
- 2022Lugano lanciert den «Plan ₿» und macht Bitcoin zum Teil der Stadtentwicklung.
Wo die Schweiz steht.
Im Global Blockchain FMI Hub Ranking 2026 der Swiss Blockchain Federation liegt die Schweiz auf Platz 6 von 15. Das sind 9.4 Punkte hinter den USA, nur 0.12 vor Luxemburg und knapp unter den 76 Punkten, ab denen das Ranking einen Standort als «Advanced» einstuft.
- USA85.00
- Singapur83.25
- Grossbritannien80.00
- Deutschland76.88
- Japan76.38
- Schweiz75.62
- Luxemburg75.50
- Frankreich74.12
- Hongkong72.62
- VAE71.12
- Kanada66.50
- Südkorea66.50
- Australien64.50
- Liechtenstein64.25
- Cayman Islands50.25
Der Abstand ist kein Graben. Das Feld liegt eng beieinander, kleine Verschiebungen ändern die Reihenfolge. Zurück liegt die Schweiz beim Umsetzungstempo, bei der Marktgrösse, bei KI und Blockchain sowie bei Talenten. Das sind Felder, auf denen die Finanzindustrie selbst etwas bewegen kann.
Gesamtwert 0 bis 100. Quelle: Swiss Blockchain Federation, Global Blockchain FMI Hub Ranking 2026, November 2026.
Die Voraussetzungen sind da. Entscheidend ist, wer sie nutzt.
Zurück zu Bitcoin ZurichBitcoin Zurich, Kraftwerk Selnau, Zürich, 1. und 2. Juni 2027. Marketingmitteilung, kein Angebot und keine Anlageberatung. Quellen: Swiss Blockchain Federation (FMI Hub Ranking 2026), Bundesverfassung (Art. 3, 138), Bundeskanzlei, BIP 341 und Taproot-Aktivierung 2021, Stadt und Kanton Zug, FINMA (August 2019), Stadt Lugano.